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Quellkartierung im Nationalpark
13.07.2010
NAJU Frankenberg
13.07.2010
NAJU Frankenberg
Gemeinsam mit dem Höhlenforschen Stefan Zaenker aus Fulda haben wir an zwei Tagen genau 29 Quellen im Steinigen Grund bei Gellershausen untersucht. Wir hatten sehr mit den vielen Bremsen und der Hitze (z,T. über 30 Grad auch im Wald) zu kämpfen. Höhepunkte unserer Untersuchungenan diesem Tag waren nicht nur der Fund von Höhlenkrebsen oder Dunkers Quellschnecken, sondern auch mehrere große Quellsümpfe mit einer artenreichen Flora. Absolutes Highlight jedoch war die Gestreifte Quelljungfer (Cordulegaster bidentata). Eine sehr seltene Libellenart.
Insgesamt haben wir mittlerweile 523 Quellen in unserer Umgebung untersucht und dabei 755 Tierarten gefunden. Begonnen haben wir mit der Kartierung im Juli 2002.
Insgesamt haben wir mittlerweile 523 Quellen in unserer Umgebung untersucht und dabei 755 Tierarten gefunden. Begonnen haben wir mit der Kartierung im Juli 2002.
Die Aktionsidee:
Hintergrund:
Quellen sind der Ursprung allen Lebens. Deshalb müssen sie auch besonders geschützt werden. Daher ist es unumgänglich, sie systematisch zu Untersuchen und zu kartieren. Diese Daten können dann zum Beispiel für den Schutz von Wäldern und gegen die unnötige Versiegelung von Flächen benutzt werden. Außerdem wisst ihr dann, welche Pflanzen an einer bestimmten Stelle auf Grund der Wasserversorgung am besten gedeihen. Ganz davon abgesehen könnt ihr so auch eure Region kennen lernen, indem ihr das Auto stehen lasst und euch einfach mit dem Rad oder per Pedes auf den Weg macht.
Zeit:
Quellenkartieren ist im Winter, wenn Schnee liegt einfacher als im Sommer, da nur das Wasser der Quellen, da es aus dem Erdinneren kommt, wärmer ist als die Umgebung. Daher frieren sie im Winter nicht zu und sind somit gut in der weißen Pacht zu erkennen. Die Kartierung kann mehrere Stunden dauern.
Material:
- Schreibmaterial
- Thermometer
- pH-Messstreifen oder pH-Messgerät
- Bestimmungsbücher für Pflanzen und Tierchen
Aktion:
Zum untersuchen der Quelle messt ihr die Temperatur, den PH-Wert mit einem Messstreifen oder einem Messgerät. Wenn es möglich ist, messt auch noch die Leitfähigkeit, um herauszufinden, wie viele Mineralien im Wasser vorhanden sind. Bestimmt zusätzlich die Pflanzengesellschaft rund um die Quelle und fangt kleine Tierchen und bestimmt diese. Danach könnt ihr die Qualität des Wassers zusätzlich bestimmen. Holt euch dabei vielleicht Hilfe von einem Fachmann zur Hilfe, weil die Tiere sehr klein sind und auf den ersten Blick alle gleich aussehen.Versucht dies auch bei Behörden bekannt zu machen, denn diese können eure Daten im Rahmen von Bauprojekten oft gut gebrauchen.
Hintergrund:
Quellen sind der Ursprung allen Lebens. Deshalb müssen sie auch besonders geschützt werden. Daher ist es unumgänglich, sie systematisch zu Untersuchen und zu kartieren. Diese Daten können dann zum Beispiel für den Schutz von Wäldern und gegen die unnötige Versiegelung von Flächen benutzt werden. Außerdem wisst ihr dann, welche Pflanzen an einer bestimmten Stelle auf Grund der Wasserversorgung am besten gedeihen. Ganz davon abgesehen könnt ihr so auch eure Region kennen lernen, indem ihr das Auto stehen lasst und euch einfach mit dem Rad oder per Pedes auf den Weg macht.
Zeit:
Quellenkartieren ist im Winter, wenn Schnee liegt einfacher als im Sommer, da nur das Wasser der Quellen, da es aus dem Erdinneren kommt, wärmer ist als die Umgebung. Daher frieren sie im Winter nicht zu und sind somit gut in der weißen Pacht zu erkennen. Die Kartierung kann mehrere Stunden dauern.
Material:
- Schreibmaterial
- Thermometer
- pH-Messstreifen oder pH-Messgerät
- Bestimmungsbücher für Pflanzen und Tierchen
Aktion:
Zum untersuchen der Quelle messt ihr die Temperatur, den PH-Wert mit einem Messstreifen oder einem Messgerät. Wenn es möglich ist, messt auch noch die Leitfähigkeit, um herauszufinden, wie viele Mineralien im Wasser vorhanden sind. Bestimmt zusätzlich die Pflanzengesellschaft rund um die Quelle und fangt kleine Tierchen und bestimmt diese. Danach könnt ihr die Qualität des Wassers zusätzlich bestimmen. Holt euch dabei vielleicht Hilfe von einem Fachmann zur Hilfe, weil die Tiere sehr klein sind und auf den ersten Blick alle gleich aussehen.Versucht dies auch bei Behörden bekannt zu machen, denn diese können eure Daten im Rahmen von Bauprojekten oft gut gebrauchen.






